Geschichte
- 1893 Einweihung der Schule am 3.Oktober als "Kaiser-Wilhelm-Schule"
- 1939 Bildung eines Mittelschulteils
- 1945 Neubildung der Grundschule
- 1949 Verleihung des Namens "Geschwister-Scholl-Schule"
- 1965 10-klassige Polytechnische Oberschule
- 1991 Die Polytechnische Oberschule wurde Gesamtschule
- 2005 Die Gesamtschule wurde Oberschule
Geschwister Scholl
Sophie Scholl (geb. am 09. Mai 1921 in Forchtenberg) und Hans Scholl (geb. am 22. September 1918 in Ingersheim) waren die
Zentralpersonen der Widerstandsbewegung "Weiße Rose".
Langsam neigte sich Sophie von dem Nazideutschland ab, da eine Freundin nicht ins BDM (Bund der deutschen Mädchen) aufgenommen
wurde, weil sie nicht arisch war. Bald darauf bekam der Bruder auch Hass auf den Nationalsozialismus und beide traten in eine
Jugendorganisation ein. Später wurden 4 der Scholl-Kinder festgenommen. Diese Ereignisse führten zum Hass von Sophie auf
Hitler und den Staat.
Die Geschwister organisierten eine Plakatveranstaltung. Sie protestierten gegen das schlechte Deutschland. Diese Plakate wurden
unter dem Symbol der "Weißen Rose" 1943 veröffentlicht. Das brachte die Staats- und Parteiführung in Aufruhr. Als die beiden
dann festgenommen wurden, mussten sie vors Gericht. Hans und Sophie Scholl wurden am 22. Februar 1943 zum Tode verurteilt.
Sophie wurde bekannt durch ihre Worte:
"Einer muss doch mal schließlich damit anfangen. Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie nicht, es auszusprechen."