Offene Treffpunktarbeit mit der „Bewegten Pause“

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist unter Anderem eine regelmäßige Bewegung. Die freie Zeit während des Unterrichtsalltags ist wichtig für den Lernprozess, denn Konzentration und Entspannung gehen einher.

Ich habe mir die Frage gestellt, wie Schülerinnen und Schüler nach der freien Zeit zwischen den Unterrichtsstunden gelöster wieder in diese zurück kehren als sie aus ihnen rausgegangen sind. So bin ist mir der Gedanke einer bewegten Pause auch für die oberen Klassenstufen gekommen.

Durch die Unterstützung des Jugendamtes des Landkreises OSL mit Fördermitteln und dem Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster mit der Bereitstellung einer alten Abfalltonne, konnte ich das Projekt umsetzen. Dafür möchte ich mich recht herzlich auch im Namen der Schülerinnen und Schüler noch einmal bedanken.

Die Kinder der Jahrgangsstufe sechs gestalteten die Abfalltonne zur so genannten „Spieltonne“ um, indem sie beklebt und bemalt wurde. Darin werden nun die Beschäftigungsmaterialien für die Pausengestaltung aufbewahrt und können raus- und reingerollt werden. Dazu zählen u. A. Diabolos, Moonhopper, Gummitwists, Springseile, Kreide, Kubb, Riesenmikado, ein Schwungtuch uvm.. Es entstand in den letzten Wochen ein „Spieltonnen-Ordner“, der sich mit in der Tonne befindet und in dem ein Kalender enthalten ist, wo eingetragen wird, welche Schülerinnen wann die Verantwortung für die Pausenausleihe haben, die Ausleihregeln sowie sämtliche Beschäftigungsideen für die Pausengestaltung und Anleitungen der Geräte, die sich in der Spieltonne befinden.

Mit Begleitung und Unterstützung der Sozialarbeiterinnen werden bis zu den Sommerferien des Landes Brandenburg die ersten Probeläufe der bewegten Pause mit Übernahme der Verantwortung der Schülerinnen der sechsten Klasse beginnen und ab dem neuen Schuljahr in jeder Pause stattfinden.